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Das Zentrum wurde 1978 als buddhistische Gruppe in der Soto-Zen Tradition von Schülern des Meisters Deshimaru Roshi gegründet. Nach dessen Tod fand eine Neuorientierung der Gruppe in der tibetisch-buddhistischen Karma Kagyü Linie statt. Die Karma Kagyü Linie ist eine der vier großen buddhistischen Schulen Tibets und wurde vom tibetischen Meditationsmeister Marpa (1012 - 1097 n. Chr.) gegründet. Er bekam die Mahamudra-Lehren von verschiedenen verwirklichten Meistern aus Indien übertragen, praktizierte diese Lehren bis zur Vollendung, übersetzte sie in die tibetische Sprache und übertrug sie schließlich an seine Schüler. Das tibetische Wort "Ka-gyü" bedeutet "Übertragungslinie der mündlichen Unterweisungen". Die Kagyü-Lehren werden bis zum heutigen Tag in einer ununterbrochenen Übertragungslinie vom Meister zum Schüler weitergegeben. Letztendlich geht die Übertragungslinie bis auf Buddha Shakyamuni (563 - 483 v. Chr.) selbst zurück. Der derzeitige Linienhalter der Karma Kagyü Linie ist der 17. Karmapa Trinley Thaye Dorje. Unsere Gruppe ist seit 1997 dem Dhagpo Kagyü Mandala unter der Leitung des 17. Karmapa angeschlossen. Weiterhin sind wir als Regionalgruppe Mitglied bei der Deutschen Buddhistischen Union e.V. (DBU), dem Dachverband der Buddhisten und buddhistischen Gemeinschaften in Deutschland. Die spirituelle Leitung des Zentrums haben Lama Tönsang und Lama Chogdrup Dorje, die uns regelmäßig besuchen und Belehrungen zur Dharma-Praxis geben.
Unsere Aktivitäten:
Alle die Interesse haben, können an unserem Dharma-Arbeitskreis teilnehmen, in dem wir buddhistische Texte der Meister der Karma Kagyü Linie studieren.
Weisheit
ohne Methode fesselt an Nirwana, aus: "Der kostbare Schmuck der Befreiung" von Gampopa
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